Wer singt da?

Rotkehlchen in der Strauchrose. Foto: Agnes Pahler
Rotkehlchen in der Strauchrose. Foto: Agnes Pahler

Vogelgezwitscher erfüllt in November und Dezember naturnahe Gärten. Der perlende, leicht wehmütige Gesang stammt vom Rotkehlchen, das spät im Jahr um einen Paarungspartner wirbt und zugleich sein Revier abgrenzt.

 

Während der Brutzeit von Mitte April bis Juli ernährt sich das Rotkehlchen überwiegend von Gliedertieren, es frisst auch Schnecken. Im Winter aber dienen Früchte und Samen als Nahrung. Die Vögel leben daher in Gärten, wo Beeren an den Sträuchern hängen, wo es sich im dornigen Geäst geschützt aufhalten kann und wo der Bewuchs am Boden dicht genug ist, um dort ein verborgenes Nest zu bauen.

 

Rotkehlchen kommen oft ganz nahe an Menschen bei der Gartenarbeit heran, denn sie wissen, dass beim Bodenbearbeiten oder Jäten Leckereien für sie ans Licht kommen.