Munteres Leben

Kleiner Kohlweißling am Argentinischen Eisenkraut.  - Foto: A. Pahler
Kleiner Kohlweißling am Argentinischen Eisenkraut. - Foto: A. Pahler

Sie sind sie wieder da, die Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte flattern. Lange schien es in diesem Sommer, es gäbe kaum mehr Schmetterlinge, denn die ersten im Frühjahr geschlüpften Larven sind in den späten Kälteeinbrüchen erfroren. Weißlinge hatte man lange kaum gesehen, Tagpfauenauge und Kleiner Fuchs waren noch seltener geworden als in früheren Jahren. Inzwischen sind aber weitere Raupen geschlüpft, die für spätere Generationen gesorgt haben.

 

Jetzt im Spätsommer kann man viele Falter beobachten, die in den Blüten Nektar aufnehmen. Die erwachsenen Schmetterlinge trinken die nahrhafte Zuckerlösung in den Röhrenblüten von Argentinischem Eisenkraut und Sommerflieder, die sich wieder als Schmetterlingsmagneten erweisen.

 

Allerdings finden nur die ausgewachsenen Falter Nahrung in diesen Pflanzen, die aus anderen Teilen der Welt stammen. Die Raupen benötigen zu ihrer Entwicklung heimische Pflanzenarten. Nur dort können sie ihren Reifefraß vollenden. Fehlen die Raupenfutterpflanzen in der Natur oder im Garten, gibt es auch keine Schmetterlinge.